QR-Codes selbst sind erst einmal neutral: Ob ein Code personenbezogene Daten berührt, hängt vom jeweiligen Anwendungsfall ab. Ein Überblick, was NYQRA technisch umsetzt – und wofür Unternehmen beim eigenen Einsatz selbst verantwortlich bleiben.
Was im QR-Code selbst steht
Ein NYQRA-Code speichert im gedruckten Muster ausschließlich einen kurzen, festen Kurzlink — keine personenbezogenen Daten. Personenbezogene Daten entstehen erst, wenn ein Nutzer sie selbst als Ziel hinterlegt, etwa bei einer digitalen Visitenkarte (vCard) mit Namen und Kontaktdaten. Für solche Inhalte gilt: Wer die Daten einträgt, ist für deren datenschutzkonforme Verwendung selbst verantwortlich.
Wie Scan-Daten verarbeitet werden
Beim Scan eines Codes wird die IP-Adresse des Besuchers zu keinem Zeitpunkt im Klartext gespeichert, sondern ausschließlich als nicht umkehrbarer kryptografischer Hash (HMAC-SHA256 mit einem serverseitigen Geheimnis) abgelegt. Für die Standortauswertung wird zusätzlich nur der aus der IP ermittelte Ländercode gespeichert, nicht die IP-Adresse selbst — dafür wird keine Anfrage an einen externen Geolokalisierungsdienst gesendet, die Zuordnung erfolgt über eine lokale Geodaten-Datenbank. Es findet kein Browser-Fingerprinting und keine automatisierte Entscheidungsfindung im Sinne von Art. 22 DSGVO statt.
Was Unternehmen beim eigenen Einsatz selbst prüfen müssen
Der Einsatz von NYQRA erfordert wie bei jedem SaaS-Dienst eine eigene Bewertung, wie der jeweilige Anwendungsfall — etwa eine vCard mit Mitarbeiterdaten oder ein Kontaktformular — datenschutzrechtlich einzuordnen ist. NYQRA kann diese Bewertung nicht stellvertretend für das jeweilige Unternehmen vornehmen.
Häufige Fragen
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